Rentierhorn - und jetzt?

Viele der edlen Wekzeuge und Hilfmittel, mit denen wir bei unserem Hobby hantieren, müssen nicht unbedingt von der Stange aus dem Ladenregal sein.
Watstock, Schnurkorb, Kescher und Co. können auch aus eigener Produktion sein, die gemeinsam mit Freunden oder allein eisige Winterabende füllen kann.

Rentierhorn - und jetzt?

Beitragvon Frank Carstensen » 20.07.2017, 17:32

Moin,
ich habe auf meiner Norwegen-Tour drei 2.000er gemacht. Da ich mich sonst eher auf 0,0 Höhenmeter aufhalte,
bin ich da schon etwas stolz drauf. :lol:

Bild

Als Belohnung für die Mühe habe ich dieses amtliche Rentiergeweih auf einem der Passwege gefunden...:

Bild

Jetzt frage ich mich, zu was ich es verarbeiten soll. Als Griff für ein Messer? Oder einen Priest? Bin mir da noch unschlüssig.

Frage an die Runde: Hat jemand schon mal Rentierhorn verarbeitet? Wenn ja, wäre ich für ein paar Tipps dankbar. :wink:
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Re: Rentierhorn - und jetzt?

Beitragvon Cowie » 20.07.2017, 18:21

Moin Frank,

die Ideen mit Messergriff und Priest sind ja schon gut, ich hätte da etwas Probleme mit der Umsetzung, obwohl ich handwerklich auch nicht ungeschickt bin :oops :oops .

Was ich aber immer toll finde, sind diese Fischgalgen: viewtopic.php?f=51&t=8483&start=15&mobile=desktop
(Beitrag von Ostsee-Silber, 06.04.2009, 15:02) :+++:
Liebe Grüße und T. L.


Wolfgang
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Re: Rentierhorn - und jetzt?

Beitragvon Stephen » 20.07.2017, 19:50

zum zersägen viel zu schade!
hänx doch als garderobe in den flur.

:wink: , stephen
it's no fun...
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Re: Rentierhorn - und jetzt?

Beitragvon piscator » 20.07.2017, 20:00

Das schöne an diesen Geweihen ist das innere Gewebe, wenn das feucht wird, dann entwickelt sich da so ein Duft. :lol:
Petri Heil, J.
brauch keine Gewalt, nimm einfach 'ne längere Rute
http://www.baltic-cane.de/
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Re: Rentierhorn - und jetzt?

Beitragvon Aalexzander » 20.07.2017, 22:38

Hey.
Imposantes Gerät.
Vielleicht könntest Du daraus eine Fliegenrute bauen, damit eine Trutte auf Ren-Fliege überlisten und einen neuen schönen Filmbeitrag gestalten.
Das gibt es noch nicht - vermutlich.
;)
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Re: Rentierhorn - und jetzt?

Beitragvon orkdaling » 21.07.2017, 07:23

moin moin,
meine bescheidene Meinung dazu, als Priest zu leicht und als Messergriff auf Grund des porøsen Inneren auch nicht besonders gut.
Es werden aber gern Ringe geschnitten die dann eine Birkerholzgriff sæumen. Solches Holz von den Krueppelbirken der Baumgrenze ist sehr dekorativ auf grund der langen Wachstumsphase.
Die Geweihenden eignen sich fuer kleinere Messer, Stiletts, Brieføffner.
Also weiter sammeln und Kronenleuchter basteln :lol:
Gruss Hendrik
Willst du morgen noch lokal handeln musst du heute daran denken !
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Re: Rentierhorn - und jetzt?

Beitragvon Frank Carstensen » 21.07.2017, 17:48

Schon mal danke für euer Feedback. Scheint ja wohl doch eher ungewöhnlich zu sein.
Dann werde ich mich in echter Pionierarbeit an das Thema heranmachen.
Mehr als daran zu scheitern, kann ja nicht passieren. :lol:
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Re: Rentierhorn - und jetzt?

Beitragvon Rollo » 21.07.2017, 23:28

Solches Holz von den Krueppelbirken der Baumgrenze ist sehr dekorativ auf grund der langen Wachstumsphase.
Du meintest bestimmt: kurze Wachstumsphase mit geringem Holzzuwachs und schmalen Jahresringen. :wink: LG Rollo
Früher war mehr Lametta!
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Re: Rentierhorn - und jetzt?

Beitragvon orkdaling » 22.07.2017, 01:07

Moin moin, nee das meine ich nicht .
Die Birken sind meist nur 1,5 - 2m hoch aber steinalt, verknøchert und verzweigt
Die kurzen verdrehten Stæmme ergeben dadurch ein Holz was man fast mit Wurzelholz vergleichen kønnte, richtig marmoriert.
Armstarke Stæmme haben schon mal 30 Jahre auf dem Buckel.
Auf grund der klimatischen Bedingungen wachsen sie also sehr langsam.
Gruss Hendrik
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