Rutenblank selbst beschreiben

Viele der edlen Wekzeuge und Hilfmittel, mit denen wir bei unserem Hobby hantieren, müssen nicht unbedingt von der Stange aus dem Ladenregal sein.
Watstock, Schnurkorb, Kescher und Co. können auch aus eigener Produktion sein, die gemeinsam mit Freunden oder allein eisige Winterabende füllen kann.

Rutenblank selbst beschreiben

Beitragvon Chrischan » 25.02.2011, 23:18

Hallo Leutz!
Ich habe hier unter folgendem Link: http://globalflyfisher.com/rodbuilding/writing-on-rods/ gelesen wie man Rutenblanks beschreiben kann, nur dieses Zeug da kenn ich nicht.

Was kann ich dazu im deutschen Baumarkt kaufen bzw. was benötige ich?

Was fürn Lack zum Sprühen? Oder Doch Epoxy nehmen?
Was für Farbe zum Schreiben??
Kann man Autopolitur benutzen?

Danke für Eure Hilfe....
Viele Grüße
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Beitragvon SniperMS » 26.02.2011, 01:34

Hi
ich benutze zum beschriften meiner Blanks Tusche in weis von Pelikan Nr.18. Als Schreibgerät nehme ich nen normalen Halter mit einer feinen Feder. Vor dem Beschriften mache ich das Blank mit Alcohol sauber. Zum lackieren nehme ich 2K Lack von RodPro light Build.

TL Jan
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Beitragvon Chrischan » 26.02.2011, 09:42

Könnte man nicht auch den flexcoat kleber, für die wicklung, zum blank lacken benutzen? Müsste auch gehen oder?
Viele Grüße
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Beitragvon SniperMS » 26.02.2011, 15:42

Klar das geht auch
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Re: Rutenblank selbst beschreiben

Beitragvon thombert » 26.09.2011, 20:54

Hallo Chrischan,

ich beschrifte meine selbstgebauten Ruten mit einem Edding-Lackstift der Serie 780.
Diese gibt es in verschiedenen Farben und hinterlassen ein hervorragendes Ergebnis.
- für mich der einfachste und beste Weg die Ruten sauber zu beschriften.

Ein Tip:
Diesen Stift muss man sorgfältig "in Betrieb nehmen" - sonst kleckert er oder der Farbstrom reisst ab:

Hierzu wird der neue Stift mit der Spitze wenige Male (ca. 5x) gepumt, damit sich der Schwamm im Stift füllt - dann den Stift für ca. 10 Minuten zur Seite legen und warten, bis sich der "Docht" im Inneren durchnässt hat.
Wenn er nach 10 Min. noch nicht schreibt, dann diese Prozedur nochmals wiederholen.

Das hört sich zugegebenermaßen etwas blöd an, aber ich musste das auch so lernen, nachdem ich den 3. Stift beim Schreibwarenhändler reklemiert hatte.
(Aufgemacht und losgepumpt, bis der Lack rechts und links aus dem Stift herauslief - dann den Stift abgewischt und gewundert, dass er nach dem ersten Wort aufhörte zu Schreiben)

Der Schreibwarenhändler erzählte mir, dass er aufgrund der vielen Reklamationen dieses Stiftes (auch von anderen Kunden) stutzig geworden war und sich daraufhin beim Hersteller erkundigte:
... und dann zeigte er mir, wie es geht:

Gruß
Thomas
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Re: Rutenblank selbst beschreiben

Beitragvon Nordlichtforelle » 27.09.2011, 10:00

Guter Hinweis, die Dinger sind nämlich wirklich nicht ohne, was man spätestens weiß, wenn man einen Riesenkleckstropfen wo hingemacht hat, wo es arg Mühe macht, den wieder wegzubekommen! :grin:

Ansonsten hat man mit stark deckenden weiß, silber und gold eine schöne Auswahl.
Also postet mit Liebe! :l:
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Re: Rutenblank selbst beschreiben

Beitragvon Thomas090883 » 27.09.2011, 10:25

Moin zusammen,

alternativ zum "bepinseln" lässt sich die Rute auch sehr gut mit Decalfolie beschriften.
Das sind Wasser-Abziehbilder...für den heimischen Drucker aus dem Modellbaubereich.
Einfach Motiv Drucken mit Acryllack fixieren, tocknen lassen...ins Wasserbad, dann aufs "Werkstück", trocknen lassen und lackieren.
Sieht sehr sauber aus, wenn man es richtig macht und es lässt sich so ziemlich jede Schriftart und jedes Motiv auf den Blank zaubern.

Gruß Thomas
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Re: Rutenblank selbst beschreiben

Beitragvon thombert » 27.09.2011, 14:49

Hallo,

hier noch ein kleiner Hinweis zum Decal aufbringen (bei Aufklebern mit durchsichtiger Trägerfolie):

Der Blank sollte, dort wo das Abziehbild später angebracht wird, eine glatte, lackierte Oberfläche haben.
Wenn dies nicht der Fall sein sollte, dann empfielt es sich diesen Bereich vorher zu lackieren.
Nach dem das Abziehbild dann aufgebracht wurde, wird das Ganze natürlich nochmals klar überlackiert.

Wenn diese "Vorlackierung" nämlich nicht besteht, dann schimmert der die Trägerfolie immer durch und das sieht sehr unschön aus.
Wenn allerdings zuvor lackiert wurde, dann ist die Trägerfolie später nicht mehr zu erkennen - nur noch der Schriftzug - so wie es sein sollte.

Gruß
Thomas
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Re: Rutenblank selbst beschreiben

Beitragvon Thomas090883 » 27.09.2011, 14:55

:+++:
ich vergaß!!!

Es gibbet auch son Mittelchen (Weichmacher) welcher die Folie schön anschmiegsam aufbringen lässt...
Aber ich lackiere auch vorher und mach dann die Folie rauf..allerdings nicht bei Ruten.

Gruß Thomas
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Re: Rutenblank selbst beschreiben

Beitragvon thombert » 27.09.2011, 20:09

Moin Thomas,

ja genau - bei den Ruten ist es das Gleiche! - bei deren Beschriftung hatte ich schon so das eine oder andere auspobiert
(auch geklebt) und habe Anfangs meine liebe Mühe und Not gehabt, bis es endlich so war, dass man es lassen konnte.

... jetzt klappt's aber prima.

Gruß
Thomas
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