Fischen auf Schleie

Gerade im Sommer macht es die Badesaison es einem nicht leicht seiner Leidenschaft zu fröhnen und daher sind oft andere Reviere und Zielfische angesagt. Gerade für die Binnenländer eine silberlose Zeit, aber auch andere Fische haben ihren Reiz.

Re: Fischen auf Schleie

Beitragvon Schluchtenjodler » 26.05.2014, 23:45

Petri Günter zur Fliegenschleie :+++:

OstfriesischerFischer hat geschrieben:Es dauerte keine 20 Minuten, da zog etwas an der Schnur u. der Bissanzeiger machte kurze Rucke.


So kann man das auch machen. Von wegen saubere Präsentation und Sichtfischen :lol:

Zwei Fliegenruten auf dem Rodpod mit Piepsern müsste doch auch gehen :-q: Dann kann es auch mal länger als 20 Minuten dauern ohne den Biss zu verpassen. :spass:

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Re: Fischen auf Schleie

Beitragvon Frank Buchholz » 30.05.2014, 06:53

Schluchtenjodler hat geschrieben:
OstfriesischerFischer hat geschrieben:Es dauerte keine 20 Minuten, da zog etwas an der Schnur u. der Bissanzeiger machte kurze Rucke.


So kann man das auch machen. Von wegen saubere Präsentation und Sichtfischen :lol:

Zwei Fliegenruten auf dem Rodpod mit Piepsern müsste doch auch gehen :-q: Dann kann es auch mal länger als 20 Minuten dauern ohne den Biss zu verpassen. :spass:


Das klappt noch besser mit einer beschwerten, ausbalancierten "Fliege", auch Jig genannt, und einem Bobber der sich gut sichtbar auf die Seite legt sobald das Gewicht beim Biss aufgehoben wird. :+++: Die rot-weißen Plastikkugeln in der Forellensee-Grabbelkiste sind kein Kinderspielzeug.
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Re: Fischen auf Schleie

Beitragvon Schluchtenjodler » 31.05.2014, 01:47

Frank Buchholz hat geschrieben:Das klappt noch besser mit einer beschwerten, ausbalancierten "Fliege",


So eine übergroße Zuckmückenimitation funktioniert spitzenmäßig auf gründelnde Karpfen. Die müsste eine Nummer kleiner eigentlich auch den Schleien gefallen.
IMGP6067.JPG

Das Schwänzchen ist aus Moosgummistückchen. Das steht unter Wasser nach oben und bewegt sich beim kleinsten Zupfer.

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Re: Fischen auf Schleie

Beitragvon Frank Buchholz » 31.05.2014, 08:29

Sieht gut aus! :+++: müßte ich mit nem kleinen Football und nem 8er Dohiku auch hinbekommen. Wie groß ist das Ding und wie führst Du es? Wird da viel gezuppelt oder stellst du das nur so hin?
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Re: Fischen auf Schleie

Beitragvon Schluchtenjodler » 31.05.2014, 11:32

Frank Buchholz hat geschrieben:Sieht gut aus! :+++: müßte ich mit nem kleinen Football und nem 8er Dohiku auch hinbekommen. Wie groß ist das Ding und wie führst Du es? Wird da viel gezuppelt oder stellst du das nur so hin?


Hallo Frank,

der Wurm ist bei Hakengröße 10 ca. 3,5 cm lang. Noch größer bis 5 oder 6cm geht aber auch sehr gut. Meistens ziehe oder zuppel ich die Fliege ins Sichtfeld eines fressenden Karpfens und lasse sie auf den Grund fallen. Wenn er nicht will, dann lupfe ich 5-10 cm an und lasse die Fliege wieder absinken. Meistens saugt sich der Karpfen die Fliege in der Absinkphase oder wenn die Fliege auf dem Grund steht ein.

Für Herzkranke ist das aber nix :!: :lol:

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Re: Fischen auf Schleie

Beitragvon SIMPLE SHRIMP » 31.05.2014, 15:39

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Saustarke IDEE !

Gefällt mir ! :+++:

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Re: Fischen auf Schleie

Beitragvon SIMPLE SHRIMP » 01.06.2014, 16:10

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Moin Silvio,

danke nochmal für die Vorlage, habe eben mal ein paar nachgemacht. Man kann ja nie wissen, ob einem mal ein Karpfen oder eine Schleie begegnet. Diese Wurmmuster, als eine Zuckmücke wird auch der dümmste Fisch die fast 10 cm langen Dinger kaum ansehen, werde ich auch an der Küste mal anbinden. Ich muss nur noch die Salzwasserhaken finden, die ich bei Achim letztes Jahr gekauft habe, oder neue kaufen.

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Re: Fischen auf Schleie

Beitragvon Schluchtenjodler » 01.06.2014, 21:44

Klaus, die sehen sehr lecker aus. Die UV-aktiven Perlen müssen bei mir auch noch dran :+++: 10cm ist ganz schön groß. Wenn so ein Ding über den Grund hüpft, braucht man schon ein Stahlvorfach bei Hechtgefahr :lol:

Meine Würmchen sind ca. 3-6cm. Als Haken verwende ich sehr gerne kurze Shrimphaken mit weitem Hakenbogen und geradem Öhr wie z.B. den TMC 2499 SP - BLB oder TMC 2488. Die Kettenaugen müssen nicht dran sein. Auf Schlammgrund sammelt die USD-gebundene Fliege mit Kettenaugen aber weniger abgestorbene Pflanzenreste ein.

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Re: Fischen auf Schleie

Beitragvon SIMPLE SHRIMP » 02.06.2014, 11:30

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Moin Silvio,

bei der Längenangabe war ich sehr großzügig, ist wie bei den Fischlängen!

Wurmfliegen Länge.jpg

Ins Wasser geworfen, sieht die Schwimmlage so aus, dass die Würmer auf dem Kopf stehen und das Hinterteil steil nach oben ragt. Der kurze Wurm mit einer kleineren Bleikugel als Kopfbeschwerung schwimmt sogar senkrecht schwebend im Wasser. Ich muss mal Schwanzbeschwerungen ausprobieren, vielleicht einen Endhaken und vorn nur einen Wirbel wie bei anderen Küstenwürmern, die ich aus Gliederteilen zusammen gesetzt habe. Im Fließwasser als Regenwurmimitation müßten die Dinger wohl auch Fische anlocken können - ich weiß, die Ethik des Fliegenfischens - aber auch nicht schlimmer als "Stippfischen" mit anderen Fliegenmustern.

Wurmfliegen.jpg

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Re: Fischen auf Schleie

Beitragvon Maqua » 02.06.2014, 14:09

Interessante Köder (Fliegen), aber bitte die MARINADE nicht vergessen! ;) :spass:
Gruss Manni :wink:





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Re: Fischen auf Schleie

Beitragvon Schluchtenjodler » 02.06.2014, 16:49

@manni: Andere Fliegenmuster sind auch saugfähig :-p

Die stehen ja wie eine 1 Klaus :+++: Man könnte die Dinger in allen möglichen Variationen binden. Von schwimmend bis schnell sinkend, von schwarz bis selbstleuchtend.

Wie die Fische im Fließgewässer auf solche Würmer reagieren habe ich auch noch nicht getestet. Ich bin ab und zu mal mit der Fliege an einem Fluss, an dem Naturköder erlaubt sind, unterwegs. Dort treffe ich oft Wurmangler, die erfolglos ihre zappelnden Mistwürmer baden. Mit der richtigen Fliege haben die paar Fliegenfischer deutlich mehr Erfolg als alle Wurmangler zusammen :oops

Ich habe zu einer Imitation der gerade bevorzugten natürlichen Nahrung (Flohkrebs, Eintagsfliege, Köcherfliege usw.) das größte Vertrauen und binde solche natürlichen Muster auch als erstes ans Vorfach. Für Cypriniden im Standgewässer sind das vorrangig Zuckmückenlarven und Tubifex und dem entsprechende Fliegenmuster.
Brot, Dosenmais, Boilies, Maden, Würmer usw. sind auch nicht gerade die natürliche Nahrung der Karpfenartigen. Obwohl entsprechende Köder oder Fliegenmuster auch Fische fangen glaube ich, dass gerade heikle und selektive Fische auf solche unnatürlichen Angebote mit erhöhter Vorsicht reagieren.

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