[MACHEN WIR] Sbirolinofischen

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[MACHEN WIR] Sbirolinofischen

Beitragvon Phil » 27.04.2015, 04:31

Hallo Leutz,
was haltet ihr davon eine Kathegorie zum Sbirolinofischen einzuführen?
Spinnfischen, Fliegenfischen und Sit on Top haben wir ja bereits, würde ja gut dazu passen oder??


Gruß

Philipp
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Re: Sbirolinofischen

Beitragvon meyfisch » 27.04.2015, 09:18

jau, das ist doch ne gute idee.

gr
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Re: Sbirolinofischen

Beitragvon Olli » 27.04.2015, 09:36

Hi,

also ich halte davon nicht so viel.Für mich ist das Fischen mit dem Sbiro = Spinnfischen.


Gruß Olli
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Re: Sbirolinofischen

Beitragvon Fynn_sh » 04.05.2015, 09:48

Ich finde die Idee auch gut :+++:
Wind ist nur ein mentales Problem! (H. Mortensen)
:ironie:
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Re: Sbirolinofischen

Beitragvon Hanne » 17.05.2015, 11:18

Yo, Spirolinofischen = Spinnfischen. Auch meine Meinung.
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Re: Sbirolinofischen

Beitragvon Ammodytes » 28.11.2018, 00:00

Das Sbirolinofischen wird immer beliebter und stellt für mich die mit Abstand effektivste Methode der Meerforellenfischerei dar!
Weshalb diese Art der Angelei hier noch keine eigene Rubrik hat ist mir schleierhaft,

Gruß Andy



Wer fängt hat recht
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Re: Sbirolinofischen

Beitragvon Jari_St.Pauli » 28.11.2018, 00:27

Da hilft nur ne Umfrage. ;-)
Tight Lines, :)

Bild Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelheinzchen stieß.
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Re: Sbirolinofischen

Beitragvon IdEfIx » 28.11.2018, 00:45

Sbirolinofischen ist m.M.n. nicht mit Spinnfischen zu vergleichen :!:
Der Vorteil des Sbirolinos ist, das man in kürzerer Zeit eine größere Fläche abfischen kann, und somit ist die Chance einen Fisch zu fangen auch wesentlich größer,
ebend weil man eine größere Fläche befischt. Ist der Fisch nahe im Uferbereich, ist die Fliege, bzw. mit der Fliegenrute effektiver, weil man damit ruhiger fischt, aber die Fische stehen nicht immer dicht unter Land, aber nun die Sbiromethode mit Abstand effektivste Methode zubezeichnen, halt ich für falsch. Alles zu seiner Zeit, mal ist es der Blinker, der Wobbler, oder die Fliege - wie auch immer.

Wann man was fischt ist von den Gegebenheiten, dem Futterangebot und der Jahreszeit abhängig. Ich denke mal, das es nicht nötig ist, dafür extra eine neue Rubrik anzulegen, denn bisher sind wir auch ohne ganz gut zurechtgekommen und letztendlich sollte Jeder so fischen, wie es ihm auch Spaß macht und fertig.

Gruss Rudi ;)
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Re: Sbirolinofischen

Beitragvon Ammodytes » 28.11.2018, 02:20

IdEfIx hat geschrieben:Sbirolinofischen ist m.M.n. nicht mit Spinnfischen zu vergleichen :!:
Der Vorteil des Sbirolinos ist, das man in kürzerer Zeit eine größere Fläche abfischen kann, und somit ist die Chance einen Fisch zu fangen auch wesentlich größer,
ebend weil man eine größere Fläche befischt. Ist der Fisch nahe im Uferbereich, ist die Fliege, bzw. mit der Fliegenrute effektiver, weil man damit ruhiger fischt, aber die Fische stehen nicht immer dicht unter Land, aber nun die Sbiromethode mit Abstand effektivste Methode zubezeichnen, halt ich für falsch. Alles zu seiner Zeit, mal ist es der Blinker, der Wobbler, oder die Fliege - wie auch immer.

Wann man was fischt ist von den Gegebenheiten, dem Futterangebot und der Jahreszeit abhängig. Ich denke mal, das es nicht nötig ist, dafür extra eine neue Rubrik anzulegen, denn bisher sind wir auch ohne ganz gut zurechtgekommen und letztendlich sollte Jeder so fischen, wie es ihm auch Spaß macht und fertig.

Gruss Rudi ;)


Moin Rudi,
ich kann einige Deiner Aussagen nicht ganz nachvollziehen und halte sie für etwas widersprüchlich.
Im ersten Satz schreibst Du ja selbst, dass das Sbirolinofischen nicht mit dem Spinnfischen vergleichbar sei, aber eine eigene Rubrik willst Du ihm nicht einräumen, mit der Begründung "ohne" sei man ja auch gut zurechtgekommen. Das sind wir ohne Handys damals auch!
Ich kenne keine Situation an der Küste, an der die Methode mit dem Sbiro nicht funktioniert. In der harten Welle bei auflandigem Wind kann man ein Sbiro mit Fliege viel besser steuernen als einen Blinker, unter Bedingungen bei denen der Fliegenfischer es sich sparen kann seine Wathose anzuziehen. Ich kann mit dem Sbiro in allen Tiefen, auch extrem flach, schnell oder langsam fischen.
Bei Ententeich und Badewannenstrand fische ich einen unauffälligen 8- 10 g schweren Sbirolino und werfe ihn an einer 9 ft Rute mit 5- 15g Wg locker 50 m weit. Drillspaß pur, mit nicht mehr Scheuchwirkung als ne "Wäscheleine" die auf die Wasseroberfläche klatscht und gegen den Himmel eine deutliche Siluette bildet. Mein Sbiro ist transparent!
Gerade wenn ufernah gefischt wird ist oft nicht viel Rückraum für Leerwürfe mit der Fliegenrute, auch dann ist der Sbiro von Vorteil.
Ich bin davon überzeugt, dass die Fliege in den meisten Fällen dem Blinker als Köder überlegen ist.
Wie sagte Günther Großmann aus Kiel mal zu mir: Dass einzige was eine Fliege am Sbirolino schlagen kann, ist ein Sandwurm am Sbirolino.
Soviel aus meiner Sicht zur Effektivität des Sbirolino.
Aber Du hast natürlich vollkommen recht wenn Du sagst, jeder soll so fischen wie es ihm Spaß macht. Das habe ich ja auch garnicht in Frage gestellt.
Ich fische auch gerne mal mit der leichten Spinnrute und einem 12 gr.Stripper Blinker. Wäre ja schlimm wenn wir alle das Gleiche am Wasser machen. Aber dann gönn doch auch den "Sbirofans" ein bisschen mehr Platz in diesem Forum. Wir geben doch nichts dafür auf,

Gruß Ammodytes
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Re: Sbirolinofischen

Beitragvon orkdaling » 28.11.2018, 06:51

Moin,
jeder wie er will.
@Ammodytes, so ist das eben mit "nicht nachvollziehen kønnen", wird immer andere Erfahrungen geben.
Wenn du schreibst, Ostsee, Nahbereich, wenig Platz usw., dann sag ich - andere Wuerfe, dann Platz genug und warum Sbiro wenn schon ein SK die Fische im Nahbereich/Flachwasser verscheucht.
Natuerlich erreicht der Sbirofischer grøssere Weiten, aber die will ich nicht erreichen weil meine Fische zu 90% an den Tankanten, Bacheinlæufen, Muschelbænken zu finden sind.
Ach noch was wichtiges vergessen, es gab da mal einen Grund warum ich Mefo und Lachs und Dorsch, und Pollack und Æsche... ohne Sbiro befische
Weil ich Fliegenheini geworden bin.
Gruss
Hendrik
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Re: Sbirolinofischen

Beitragvon gnilftzensen » 28.11.2018, 07:36

Moin,
bis zu diesem Sommer konnte ich dem Spirofischen nicht wirklich etwas abgewinnen.
Eine schmerzhafte Entzündung im Ellenbogen des Wurfarms, zwang mich dann aber zum Umdenken.
Zur Erklärung, Fliege werfe ich mit links, Spinrute mit rechts. ;)
Ich konnte mir aussuchen, entweder gar nicht fischen oder eben mit Spinrute mit Blech oder Spiro.
Da ich beim Blechfischen, oft viele Fische an der Springerfliege hatte, habe ich mich für den Spiro entschieden.
Es ist auf jeden Fall eine Methode, mit der man nicht schlechter fängt, als mit der Fliegenrute.
Ich konnte plötzlich auch Stellen befischen, wo ich mir mit der Fliege die Karten gelegt hätte...
Viele Fische hatte ich beim Spinstop, mit Blinker hätte ich da sofort festgehangen.
Auch wenn ich weiterhin am liebsten mit der Fliegenrute losgehe, wird das Spirofischen jetzt wohl öfter betrieben.

Zur eigentlichen Frage:
Warum nicht? :+++:

:wink:
Zuletzt geändert von gnilftzensen am 28.11.2018, 12:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sbirolinofischen

Beitragvon orkdaling » 28.11.2018, 12:15

Moin nochmal.
sagt ja auch niemand das es schlecht ist. Aber wie immer gelten Ort Zeit und Bedingungen.
Mit "nur" Fussel wird man keine 40 oder 50m entferte Fische fangen kønnen, es sei denn man kann weit waten.
Im knietiefem Wasser oder da wo man ablegen muss kann man kein Sbiro gebrauchen.
Ich kenne auch Fischer die den Drilling entfernen und vor bzw hinter ihrem Blinker eine Fliege haben. Und was mir auffællt, oft wird die vordere Fliege genommen.
Ich kenne aber auch Leute die lassen es sein wenn es so stark blæst das sie ihre Fliegenrute einpacken muessen.

Da man Blinker, Spinner und Sbiro aber nicht mit der Flugangel vergleichen kann, denn da macht das WG die Schnur aus, gehøren die ersten drei in einen Topf und die Fusseln in den anderen.

Ist aber nur die Meinung von einem Fusselliebhaber.
Gruss
Hendrik
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Re: Sbirolinofischen

Beitragvon Ammodytes » 28.11.2018, 13:14

orkdaling hat geschrieben:Moin nochmal.
Im knietiefem Wasser oder da wo man ablegen muss kann man kein Sbiro gebrauchen.

Gruss
Hendrik


Hallo Hendrik,
da muss ich leider widersprechen. Ich fische überwiegend in knietiefem Wasser und gerade da spielt der Sbiro seine Stärken aus.
Siehe auch hier bei 0.40 min

ttps://www.youtube.com/results?search_q ... forellen+5

Aber sehr interessant finde ich den ganzen Diskusionsstoff, das zeigt doch einmal mehr, dass es hier jede Menge Diskisionsbedarf gibt.

Gruß Ammodytes
Zuletzt geändert von Ammodytes am 28.11.2018, 13:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sbirolinofischen

Beitragvon orkdaling » 28.11.2018, 13:39

Also wenn zB schon ein Schusskopf eine Forelle verschreckt (rede hier nicht von tiefem Wasser und weit draussen sondern knietief, glasklar ,Anflugnahrung…), dann sorgt das Plumsgeræusch erst recht fuer eine Flucht.
Ausnahmen bestætigen immer die Regel, gibt ja sogar Fælle da wurden 10kg Karpfen beim laichen mit der Hand gefangen, oder Saiblinge mit dem Kescher. Ich rede auch nicht von Dressurforellen aus dem Puff oder Forellen im Hafen die den Trubel kennen.
Wenn ich aber am flachem Strand zwischen Tang und Steinen und vielleicht noch Stille, an und in Einfluessen von Bæchen und sogar mit leichterer Ausruestung im Lachsfluss mehr lachs und Mefo fange als die Plumskollegen oder Fliegenwerfer mit Wasserkugel, dann sicher nicht weil meine Fliegen ueber Nacht in Linie 1 (Schnaps) schwammen.

Und wenn ich mich recht erinnern kann kam das Sbirofischen auch mal aus Italien - um weit zu werfen!

Gruss Hendrik
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Re: Sbirolinofischen

Beitragvon Ammodytes » 28.11.2018, 14:18

Wir müssen aufpassen, dass wir hier nicht vom Thema abkommen.
Die Frage war ja, ob wir eine eigene Rubrik wollen oder nicht,

Gruß Ammodytes
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