Gotland im Frühjahr

Insbesondere die skandinavischen und einige der baltischen Staaten haben feine Reviere. Hier kann über Reviere und Unterkünfte gefachsimpelt werden.

Re: Gotland im Frühjahr

Beitragvon Frank Carstensen » 29.01.2019, 12:20

Gernod hat geschrieben:...kann man die diversen Schotterstraßen auch mit einem normalen PKW fahren, oder geht das gar nicht und viele gute Stellen sind auch mit 1-2 km Fussmarsch nicht zu erreichen?

Hallo Gernod,
nein, du brauchst keinen Geländewagen. Es gibt genügend Plätze, die du mit einem normalen PKW erreichen kannst. Der Vorteil von 4x4 und extra Bodenfreiheit ist halt, dass du dann alle Teile der Insel sorgenfrei erreichst, ohne Angst um die Ölwanne haben zu müssen. Und dort bist du dann für viele viele Kilometer ganz alleine. :l:

So richtig gute Beispielbilder von spannenden Anfahrten habe ich leider nicht. Aber mache Ecken sind knifflig zu erreichen.
Dort angekommen liegen überall Bruchstücke von Kalkstein herum. Das ist dann aber nicht mehr so wild.

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Eine Tour waren wir mit zwei Defendern und Walkie-Talkies und so unterwegs, einfach nur zum Spaß. Das war dann doch schon ganz cool. 8)

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Gruß Frank :wink:
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Re: Gotland im Frühjahr

Beitragvon Kai » 29.01.2019, 22:15

Hallo Frank,
danke für die Info :+++:
Das beruhigt mich ein bisschen. Ich habe mir auch schon Sorgen um meinen Bulli gemacht, denn es ist leider kein four Motion.

TL Kai
Ich bin nicht arrogant...

... das sieht von da unten nur so aus!
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Re: Gotland im Frühjahr

Beitragvon Gernod » 29.01.2019, 22:47

Hallo Frank, besten Dank auch von mir. Das war genau die Info, die ich gesucht habe. Also wird es bei mir doch eher ein Kleinwagen, den ich mir am Flughafen in Visby miete. Jetzt muss ich nur noch sehen, wie ich mein Gepäck flugtauglich reduziere.
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Re: Gotland im Frühjahr

Beitragvon Frank Carstensen » 30.01.2019, 13:05

Gernod hat geschrieben:..wird es bei mir doch eher ein Kleinwagen...

Moin Gernod,
auf Gotland dreckt man das Auto übelst ein. Erst recht, wenn man wie wir abseits der Hauptstraße fährt, um an die Spots zu kommen. Das kommt, weil die Insel mit einem grauen Kalkstaub bedeckt ist, der sich bei Regen zu einem schmierigen Kalkschleim verwandelt. Die küstennahen Nebenstraßen sind fast immer Schotterpisten aus ebendiesem Kalkstein und Staub, in teils desolatem Zustand. Sie haben Schlaglöcher, manchmal überraschen groß und zahlreich. Zudem fährt man auch direkt durch Kalkbrüche oder ehemalige Militärgebiete.

Mein Tipp: Such dir kein Auto mit zu kleiner Bereifung oder zu niedrigem Radhaus aus. Sofern das Budget es hergibt, etwas in Richtung Volvo Cross Country oder so. Und frag bei der Vermietung, ob der Unterbodenbereich mitversichert ist. Diesen Punkt klammern die gerne mal aus. Wenn es regnet steht das Wasser in den Schlaglöchern und man kann nicht erkennen wie tief die sind. Bei Kleinwagen oder Autos mit niedriger Front-/Heckschürze könnte es dann schon knapp werden.

Typische Schotterpiste
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Hinter dem Kalkbruch
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