The Underwater World of Trout

Gerade in diesem Bereich gibt es einige Werke, die man nicht zufällig findet. Habt Ihr eine tolle Entdeckung gemacht - dann berichtet an dieser Stelle darüber.

The Underwater World of Trout

Beitragvon knoesel » 11.11.2018, 21:54

MoinMoin zusammen!
Ich hatte mir aus der Serie mal die DVD gekauft: "Trout Vision and Refraction".
Diese wurde verliehen aber kam nicht zurück. :c

Wer hatte sich diese DVD auch besorgt kann sie mir ausleihen?
Mich interessiert mal wieder das Thema "Scheuchwirkung von Schnüren" (welches schon mehrfach hier diskutiert wurde).
Zur Info klick hier

Gruß Klaus
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Re: The Underwater World of Trout

Beitragvon SIMPLE SHRIMP » 12.11.2018, 15:26

.
Moin Klaus,

in einem zusammen geschnittenen Video fand ich diese Szene, in der gezeigt wird, dass die Fliegenschnur überhaupt keine Scheuchwirkung hat. Dieses habe ich auch sehr oft erlebt, Forellen und Karpfen nahmen auf der Fliegenschnur sitzende Fliegen mitsamt der Leine in's Maul, scheuten aber vor dünnen Vorfächern, die noch ein ganzes Stück entfernt waren. Dunkle Fäden mit stumpfer Oberfläche eliminierten das Problem weitgehend, es gab auch mal Angelschnur mit geäzter nicht glänzender Oberfläche.

Scheuchwirkung von Schnüren.jpg
Scheuchwirkung von Schnüren.jpg (131.42 KiB) 3495-mal betrachtet

An dem gesuchten Video wäre ich auch interessiert, andere Videos dieser Reihe wurden veröffentlicht::

Underwater World of Trout #1
Underwater World of Trout #2

Gruß
Klaus
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Re: The Underwater World of Trout

Beitragvon orkdaling » 12.11.2018, 18:00

Moin Klaus & Klaus,
na das wird ja wieder interessant werden.
Definitiv kann ich bestætigen das Lachse sofort verschwinden wenn sie bei klarem Wasser von der "Leine" (egal welche) uebertrieben werden.
Besonders wenn sie im Pool ruhen. Aufsteiger sind da nicht so scheu.
Zig mal erlebt, genau wie meine Vereinskollegen.
Aber ob das Vorfach auf 0,35 oder 0,45mm ist ihnen Wurst, davor haben die Fische keine Angst. Das duennere Vorfach læsst die kleinen Sommerfliegen besser spielen, darum wird mit 0,35 verlængert. An steifer dicker Schnur treibt die Fliege bei geringer Strømung wie ein abgesoffener Sack auf sie zu.
Mefo, Bafo,Æsche hab ich ebenfalls zig mal mit einer Welle verschwinden sehen wenn die Schnur drueber tieb.
Es ist aber immer ein Unterschied wie viel Wasser die Fische unterm Kiel haben und welche Wassertruebung bzw Lichteinfall.
Extrem ist es wenn trocken oder oberflæchennah gefischt wird. Dann ist es aber meist die furchende Fliege an zu dickem Vorfach bzw der Plums den ein Poly/kurzkeulige Schnur verursacht. Ein SK oder WF8 in offener See, also nicht unbedingt huefttiefem Wasser, sind da eine ganz andere Geschichte.

Gruss Hendrik
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Re: The Underwater World of Trout

Beitragvon knoesel » 13.11.2018, 16:34

Die DVDs kann man erwerben - sind aber nicht gerade ein $-Schnäppchen.
Vielleicht sollte ich nochmals und etwas gründlicher suchen :oops

Was ich mir aber gemerkt hatte, waren folgende Aussagen:
Die Forellenaugen sind lichtempfindlich. Sie sehen während der Dämmerungszeiten keine Farben.
Die Umstellung von Tagsicht auf Nachtsich beträgt ca. 20 bis 30 Minuten.
Die Forelle sieht sowohl ihre Umgebung als auch die Überwasserwelt recht gut innerhalb ihres Sichtfensters von 97°.
An der Wasseroberfläche sieht die Forelle sogar die Unterwasserwelt als Spiegelbild (auch unsere "Mücken").
Der Angler im 10°-Winkel wird nicht erkannt, aber seine rote Cap.
Schnüre/Vorfächer jeder Farbe werden gegen den Himmel und auf dem Wasser immer erkannt.
Die u.a. Bildchen stammen aus der DVD.
Dateianhänge
Streamer und seine Spiegelung an der Wasseroberfläche.png
Streamer und seine Spiegelung an der Wasseroberfläche.png (269.25 KiB) 3359-mal betrachtet
Trout vision Snells Gesetz.png
Trout vision Snells Gesetz.png (99.75 KiB) 3359-mal betrachtet
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Re: The Underwater World of Trout

Beitragvon SIMPLE SHRIMP » 13.11.2018, 20:48

knoesel hat geschrieben:Was ich mir aber gemerkt hatte, waren folgende Aussagen:
1) Die Forellenaugen sind lichtempfindlich. Sie sehen während der Dämmerungszeiten keine Farben.
2) Die Umstellung von Tagsicht auf Nachtsich beträgt ca. 20 bis 30 Minuten.
3) Die Forelle sieht sowohl ihre Umgebung als auch die Überwasserwelt recht gut innerhalb ihres Sichtfensters von 97°.
4) An der Wasseroberfläche sieht die Forelle sogar die Unterwasserwelt als Spiegelbild (auch unsere "Mücken").
5) Der Angler im 10°-Winkel wird nicht erkannt, aber seine rote Cap.
6) Schnüre/Vorfächer jeder Farbe werden gegen den Himmel und auf dem Wasser immer erkannt.
Die u.a. Bildchen stammen aus der DVD.

Moin Klaus,

zu 2): Mag ich nicht glauben, so schnell wird es nur am Äquator dunkel und was sieht eine Forelle, die aus der Sonne in einen dunklen Unterstand schwimmt?
zu 3 und 4): Stimmt wohl für die Überwasserwelt, die Umgebung sieht sie in ihrem Gesichtsfeld, deshalb auch die Nassfliege direkt und deren Spiegelbild außerhalb des Sichtfensters.
zu 5) Der Angler befindet sich außerhalb des Sichtfensters (er ist zu klein oder zu weit entfernt), die rote Kappe ragt in das Sichtfenster hinein.
zu 6) Was der Fisch klar erkennt, kann er einschätzen, Ungewisses (z.B. Lichtreflexe in der Nähe) schreckt ihn und löst oft eine Flucht aus.

Dazu (zu 6) habe ich am Sonntag eine interessante Beobachtung von Thies Reimers gehört, während des "Flachwassers" hielten sich in den Pools der Gaula Unmengen Lachse auf, sie ließen sich nicht fangen, verhielten sich bei Beangelung aber keineswegs aufgeregt.

LG
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Re: The Underwater World of Trout

Beitragvon marasso » 13.11.2018, 21:02

SIMPLE SHRIMP hat geschrieben:
knoesel hat geschrieben: während des "Flachwassers" hielten sich in den Pools der Gaula Unmengen Lachse auf, sie ließen sich nicht fangen, verhielten sich bei Beangelung aber keineswegs aufgeregt.

LG
Klaus


anders als die Fischer, bei denen habe ich während dieses "Flachwassersommers" andere Beobachtungen gemacht... :grin:
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Re: The Underwater World of Trout

Beitragvon orkdaling » 13.11.2018, 22:17

Moin ,
Klaus erinnerst du dich an die Schwelle (Eingang Zone 5) und das darunter liegende tiefe Loch mit Kehrstrom.

Von Anfang der Saison immer Fische drin. Wenn Ein Teil weiter stieg stellten sich sofort neue ein. Fische die dort gefangen wurden hatten alle Lachslæuse und waren silberblank - Neuaufsteiger. Die im Pool mehrere tage stehenden Fische buckelten sehr oft wenn eine Schnur drueber trieb, sie tauchten ab bzw verschwanden einige Meter um sich nach einer gewissen Zeit wieder an ihren Platz zu stellen. Man konnte sie vom gegenueberliegenden Waldufer beobachten denn da hat man ab Nachmittag die Sonne im Ruecken.

Stehst du auf der Sandbank Høhe der beiden Schutzhuetten bevor da mehrere rumgetrampelt sind, dann hast du einen Wurf, die Fliege treibt die Kante entlang und wenn sie nicht genommen wird bzw die Schnur ueber die dort stehenden Fische treibt, ja dann sind die Fische 10m flussab. Siehst du bei solch klarem wasser sehr schøn wenn du auf der gegenueberliegenden Seite/Bøschung stehst. Das ganze Spiel wiederholt sich mit jedem Wurf und jedem nachruecken bis du nicht mehr stehen kannst. Erst Høhe Birke, linkes Ufer/rote Steine bleiben die Fische stehen weil es da tief und breit genug ist. Dort stehen sie aber eigentlich nur bei hohem Wasserstand/Strømung. Wenn ein Trampeltier verschwunden ist welches gleich bauchtief auf der Spitze stand und du 20 min gewartet hast, dann kannst du dort wieder fangen wenn du auf der Spitze stehen bleibst, ein langes Vorfach an Scandi/Zpey fischt. Plums und Tampelfischer fangen dort nur mal einen Neuaufsteiger.
Hier die Sandbank bei Niedrigwasser
Bild




Letzten beiden Aug.Wochen, schnelle Rieselstelle an der Hochspannung. Klares Wasser, 0,5 - 1m tief. Genau im Andruckstau jede menge Fische.
Hab dann wegen Ueberlegenheit bzw hab nach 2 Kleinen vor der Flut und 2 nach der Flut in den Phasen wo das Wasser schnell ist, abgebrochen.
Besseres Forellenfischen wenn das Vorfach lang war, eine langer duenn auslaufender Kopf ( #7 , 16m Spey, 15ft Vorfach 0,35mm)
2-3 mal war ich dort zusammen mit einem FF(Blech bzw Wurm-Heini) und einem der seinen 9/10 Skagit badete und die hatten jeweils Nix !
2 bzw 4 Fische gegen 2 Fischer mit Nullwertung. An was hat das gelegen? Ich hab sicher die Blinden gefangen?

Gjølme Bucht (Brakwasser, fællt bei Ebbe trocken) sagt dir ja auch was. Einlauf Skjenaldelva einer rechtes und einer linkes Ufer die dann nach 1 Stunde abhauten. Erst hab ich meerseitig gefischt und bin dann dort hin. #6 und langes Vorfach 12ft 0,28mm mit 1m 0,25 verlængert, Gammarus Gr14.
Seit diesem Tag fischt einer der beiden Fliege :lol: Das ist der den du mit der EH und Korb an Zone 5 manchmal gesehen hast. Fuer die nicht eingeweihten, ganz links im Bild(Watt) muendet das Fluesschen, Mitte die Orklamuendung
Bild



Wenn also Lachs und Mefo blind auf den Glotzaugen wæren dann wuerden wir ja alle was fangen :x

Gruss Hendrik

Hier mal was zum ansehen https://youtu.be/-K1PLbu1Nsw
und bei solchen Verhæltnissen, egal ob Saibling Bafo Mefo Lachs, duerfte das Vorfach wohl sehr entscheident sein http://feedproxy.google.com/~r/fisking/ ... klart.html
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Re: The Underwater World of Trout

Beitragvon knoesel » 14.11.2018, 10:14

Die Links kannte ich noch nicht.
Was Uli Bayer berichtet, ist zwar schön aufbereitet, aber absolut nichts Neues. Die Versuche mit den Gummiködern hatte der amerikanische Augenarzt Colin J. Kageyama in seinem Buch
"What Fish See" (Understanding optics and color shifts for designing lures and flies) im Jahre 1999 - mit Spinnern - bereits veröffentlicht.
Auf die Farben von Fliegenbindematerial geht Uli überhaupt nicht ein. Ich behaupte nämlich, dass die gefärbten Bälge giftige Farbpigmente enthalten (können).
Auch die schönsten Metz-Bälge können Konservierungsstoffe enthalten, die die Salmoniden nicht mögen.
Wir benutzen hauptsächlich bunte Federn, die sich im Wasser anders verhalten als künstliche Köder, weil Federn anders aufgebaut sind, um Farbe zu erzeugen.

Die DVD von underwateroz.com stammt zwar aus dem Jahre 2009, betrachtet aber auch die "Überwasserwelt" aus der Sicht einer Forelle.

(Die DVD habe ich als *.mpg-Datei (3 G) auf meinem PC wiedergefunden :grin: )
Gruß Klaus
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Re: The Underwater World of Trout

Beitragvon orkdaling » 14.11.2018, 10:25

Moin Klaus (Knøsel)
nur mal kurz, ich hab schon so oft erlebt das Fische auf Vorfach und Schnur reagierten und noch schlimmer auf frei stehenden Personen.
Besonders Forellen und Lachse aber auch Døbel die ich noch als Kind befischte.
Der Unterschied ist aber sehr gewaltig. Jagende sich in Fressrausch befindende oder laichende Fische sind ganz was anderes als in einem Pool ruhende Lachse oder auch im klarem Bach stehende Forellen.
Was aber immer zu wenig beachtet wird - Schallwellen bzw Schwingungen. Man kønnte zum Bleiwerfer werden wenn man die Trampeltiere betrachtet die ueber Stock und Stein gleich mal bis zum Bauch in den Fluss oder auch Meer stiefeln.

Gruss Hendrik
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Re: The Underwater World of Trout

Beitragvon sprottenfan » 14.11.2018, 15:27

Moin, aber andererseits habe ich schon oft genug gerade im Sommer oder Herbst wæhrend meiner Spinnangelzeit erlebt, daß die Forellen sich angezogen fůhlen vom Plopp, den z. B. ein ins Wasser fallender Blinker oder Wobbler erzeugt. Und sie untersuchen dann intensiver ihre Umgebung, so als hätte man sie aus der Lethargie gerissen. Es kommt auf die Situation an, jenachdem wie das Nahrungsangebot gerade aussieht und das ist im Bach genauso.
Warum sollte das bei einer schweren Fliegenschnur oder meinetwegen einem Schusskopf anders sein, und alle schlagartig die Flucht ergreifen?
Wenn Fliegen zu Forellen fliegen, kann es nur an der Kunst des Fischers liegen.
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Re: The Underwater World of Trout

Beitragvon knoesel » 14.11.2018, 16:41

orkdaling hat geschrieben:Moin Klaus (Knøsel)
Was aber immer zu wenig beachtet wird - Schallwellen bzw Schwingungen. Man kønnte zum Bleiwerfer werden wenn man die Trampeltiere betrachtet die ueber Stock und Stein gleich mal bis zum Bauch in den Fluss oder auch Meer stiefeln. Gruss Hendrik

Solche Situationen habe ich auch am (norddeutschen) Fluss erlebt. Die dort auf den Weiden trampelnden Schafe und Jungstiere stören die MeFo weniger, weil Schall und Schatten bekannt sind. Der Angler hat jedoch einen anderen Tritt, wedelt mit Rute und Schnur und raucht dazu auch noch seine Pfeife. ;) Daran wird sich eine Forelle nicht so schnell gewöhnen.
Auch Flugzeuge am Himmel kann man untergetaucht erkennen (und leise hören).
MeFo im Fluss werden nach Ansicht etlicher Angler nicht zum Schnappen nach Schnüren und "Plumsködern" verleitet.
Gruß Klaus
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Re: The Underwater World of Trout

Beitragvon SIMPLE SHRIMP » 14.11.2018, 17:25

orkdaling hat geschrieben:Wenn also Lachs und Mefo blind auf den Glotzaugen wæren dann wuerden wir ja alle was fangen :x

Moin Hendrik,

womit, wenn sie nichts sehen?

Zur Sichtbarkeit habe ich ja die Auffassung, dass es die "ungenügende" Sichtbarkeit ist, die den Fischen suspekt ist. Tagsüber kann man einem Elch begegnen und nachts erschreckt einen das Husten eines Igels. Flucht bei Fischen wird ausgelöst durch Erschrecken, bei möglicher Gefahr verdrücken sie sich. Ich habe schon viele Fische unter meinen Leinen gesehen, Fluchtreflexe zeigten sie, wenn ihnen die Leine auf den Kopf fiel oder bei angstmachenden plötzlich auftauchenden Erscheinungen wie einem fast unsichtbaren Vorfach.

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Re: The Underwater World of Trout

Beitragvon SIMPLE SHRIMP » 14.11.2018, 17:31

knoesel hat geschrieben:... Die dort auf den Weiden trampelnden Schafe und Jungstiere stören die MeFo weniger, weil Schall und Schatten bekannt sind.

Wir sind früher zu zweit hintereinder mit den Händen auf den Schultern des Vordermannes am Fluss lang geschlichen um die Forellen auszumachen, alter Indianertrick. 8)

:wink:
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Re: The Underwater World of Trout

Beitragvon marasso » 14.11.2018, 20:58

orkdaling hat geschrieben:
Was aber immer zu wenig beachtet wird - Schallwellen bzw Schwingungen. Man kønnte zum Bleiwerfer werden wenn man die Trampeltiere betrachtet die ueber Stock und Stein gleich mal bis zum Bauch in den Fluss oder auch Meer stiefeln.

Gruss Hendrik



Ja, Hendrik, das habe ich live erlebt wie Du Dich über so was aufregst. Klar - mit Recht, aber man kann ja niemand von einem Fischgewässer ausschliessen nur weil er sich doof anstellt. Unterm Strich ist es doch ganz einfach, verhalte Dich am Wasser so ruhig wie möglich, dann machst Du nichts falsch.
Ich bin jung,
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Re: The Underwater World of Trout

Beitragvon orkdaling » 14.11.2018, 22:33

Moin Tilman,

ja ums ausschliessen geht es mir nicht. Wenn nur die Jammerei nicht wære das man (sie) nicht fangen.

Hast es ja erlebt, bei so wenig und klarem Wasser gibt es Experten die mit 15ft und 10# anruecken, Skagit, Poly usw :lol:
Das man Fische fangen kann wenn man sich entsprechend verhælt und sein Geræt anpasst davon konntest du dich ja selbst ueberzeugen.
Auch spæter war noch ein Forumsmitglied hier, auch wenns im August ab und an regnete war der Wasserstand noch weit unter normal.
Trotzdem konnte auch er einige schøne Fische von 4 - 7 kg ueberlisten und das ist ja nicht schlecht so spæt in der Saison.
Natuerlich Ort Zeit und Bedingungen beachtet und Geræt angepasst. Ich dachte schon das ich fischkrank bin aber er war so happy das er gar nicht mehr von der Sandbank wollte.

Æhnliche Erlebnisse hatte ich mal mit 3 dænischen Sportfreunden beim Mefofischen. Sofort auf eine Landzunge, rein ins Wasser und versucht "Weitenrekord" aufzustellen. Wie stark der Gezeitenstrom zeitweise im Fjord ist hast du ja auch erlebt.
Hab mich dann links und rechts der landzunge im 0,5 -1m tiefem Wasser bewegt, genau neben der Gezeitenstromkante, da wo es am Grund noch Muscheln und Tang gibt. Ziemlich schnell haben auch sie die Stellung gewechselt.
Im Gespræch haben wir dann festgestellt das es schon ein Unterschied ist ob man am flachgruendigen gleichmæssigen Ostseestrand oder eben an Stellen mit ordentlich Gezeiteneinwirkung fischt. Wer Gezeiten, sprich Wasserstand und Strømung, nicht beachtet hat nur sehr selten Erfolg.
Auch wenn man bis zum Bauchnabel auf der schønsten Landzunge steht und 30m Wuerfe beherrscht!
Ist hier sicher etwas extremer als vor Kiel aber schon Skagen/ Øresund/ schwed. Westkueste bringt auflaufendes Wasser immer mehr Erfolg.
Gruss
Hendrik
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