Welche Watjacke ist die Beste

Hier können alle Fragen und Anregungen rund um Neopren, Watbekleidung und sonstigem Zubehör erörtert und diskutiert werden.

Re: Welche Watjacke ist die Beste

Beitragvon knoesel » 04.11.2019, 17:46

Für DIESE habe ich mich entschieden.
Allerdings in XXL.
Die Gründe waren den Deinen ähnlich ;)
Gruß und
Petri-Heil ~~ Alleweil
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Re: Welche Watjacke ist die Beste

Beitragvon Freund Hein » 04.11.2019, 19:33

Hallo,
Es finden sich momentan viele Hodgeman Produkte im Abverkauf, u.a. Auch die Jacke.
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Re: Welche Watjacke ist die Beste

Beitragvon Lutz » 04.11.2019, 22:08

Ich habe die Hodgman 3in1 auch und bin sehr zufrieden, eine angenehm zu tragende,sich nicht zu plastilin anzufassende Watjacke die dicht hält, mir gefällt auch sehr der längere Schnitt.
2 Kleinigkeiten finde ich verbesserungswürdig, der D-Ring auf der Vorderseite sollte auf der Außenseite sein und nicht so mittig,
ich hänge da immer gerne meinen Watstock dran. Die Flächen der Kreppverschlüsse der Brusttaschen sind etwas klein geraten, packt man mal 2 Fliegendosen in eine Brusttasche treffen sich die beiden Kontaktflächen nicht unbedingt, da ist etwas gespart worden, ansonsten aber tippitoppi die Jacke

Achja, auch in XXL :oops
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Re: Welche Watjacke ist die Beste

Beitragvon Aron » 05.11.2019, 13:01

Klinke mich mal ein, habe ebenfalls die Aesis. Für mich perfekt als Sommer-Regenjacke im Boot und anderen Unternehmungen mit evtl. Wasserkontakt. Leicht, nicht zu sperrig und die Atmungsaktivität ist brauchbar. Bei anstrengenden Aufstiegen oder langen Märschen kommt die Membrane schnell an ihre Grenze, lässt aber in den Ruhephasen dann sehr gut Dampf ab. Das ist bei Gore nicht viel anders, es sei denn man treibt sich mit dem empfindlichen Paclite herum. Da geht das spürbar besser.
Machte bei mir auch an der Ostsee bislang 4 Urlaube à 1 Woche eine gute Figur.
Wichtig war mir neben der Länge die Abdeckung des Frontreißverschlusses. Damit absolut dicht im Gegensatz zu vielen Jacken die mit einer Gummierung ähnlich der Brusttaschenreißverschlüsse der Aesis aufwarten. Denke wenn man das Teil nicht per Waschmaschine wäscht, halten die Abdichtungen in den Armbündchen eine ganze Weile das Wasser draußen.

Ich wasche meine Membranklamotten mittlerweile nur noch per beidseitigem Abduschen mit lauwarmen Wasser. Anschließend per Trockner nur kurz `erhitzen` um die Imprägnierung (falls noch vorhanden) wieder zu aktivieren. Nach jetzt ca. 25 Jahren mit Gore und Co. ist dies für mich der beste Weg den versauten Preisen (bei nachlassender Robustheit) die entsprechende Lebensdauer abzuringen.
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Re: Welche Watjacke ist die Beste

Beitragvon fly fish one » 05.11.2019, 15:14

Ich finde die Atmungsaktivität bei Watjacken gar nicht so wichtig! Wann kraxeln wir denn mal einen längeren Weg den Berg rauf (ihr Flachlandtiroler doch sowieso nicht! :grin: ) und es schüttet dazu wie aus Kübeln??? Normal ist doch die Jacke irgend wie offen und Atmungsaktivität nur ein Thema der gequälten Lunge! Und wenn ich irgendwo mal wirklich im Starkregen stehe und fische, ja dann mache ich doch keinen Dauerlauf?! Dann reicht das doch bei weitem aus, was die meisten Watjacken bieten. Viel wichtiger finde ich genau wie ihr, dass die Bequemlichkeit stimmt, grosse Taschen für Fliegendosen vorhanden sind und natürlich wirklich lange wasserdicht bleibt. Und waschen, *hüstel*, also dass habe ich bisher auch immer von Jahr zu Jahr verschoben. Die Idee mit der Handwäsche unter der Dusche sagt mir aber zu, obwohl das eigentlich egal ist, weil ich meist allein fische..... :no:

Und vielleicht noch ein Wort zu den grossen Brusttaschen. Ich als Stilikone :zsch: habe damit natürlich auch Probleme, weil ich dann immer aussehe wie eine Mischung aus Ava Gardner und Pamela Anderson, aber es ist schon saubequem darin wie in einer Weste alles zu verstauen - auch wenn das dann die Körbchengrösse von Hauszelten annimmt. Ihr lieben Küstenbattteriegeschütze habt doch sicher außerordentlich grosse Fliegenbüxen für die ganzen Pade.....(Pardon wie heißen die?)!?

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Re: Welche Watjacke ist die Beste

Beitragvon Aron » 07.11.2019, 09:34

Na ja, jeder ist auf seine Weise unterwegs. Der Eine schafft gerade die 30 Meter vom Parkplatz zum Wasser, der Andere ist den ganzen Tag unterwegs und frisst Meter. Gerade im teils warmen, schauerdurchsetztem Frühjahr wie auch im Herbst macht eine ordentliche Dampfdurchlässigkeit schon Sinn. Feuchtigkeit bei körperlicher Belastung (und bestenfalls Regen) unter der Jacke kann man kaum vermeiden, aber das Trocknen der Klamotten darunter wird doch in den Ruhephasen deutlich beschleunigt. Bei schwacher bis nicht vorhandener Dampfdurchlässigkeit sind die Sachen auch bei dem `Parkplatzangler` nach kurzer Zeit spürbar feucht und eine Auskühlung setzt nach und nach ein.

By the way, wer die Wäsche per Dusche probieren möchte: Anziehen und duschen gehen, auf links drehen und weiter duschen ;)
Fühlt sich nicht so prickelnd an, ist aber einfacher als die Hantiererei per Kleiderbügel bei nassen Socken :grin:
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Re: Welche Watjacke ist die Beste

Beitragvon Sundvogel » 07.11.2019, 18:20

fly fish one hat geschrieben:Ich finde die Atmungsaktivität bei Watjacken gar nicht so wichtig! Wann kraxeln wir denn mal einen längeren Weg den Berg rauf (ihr Flachlandtiroler doch sowieso nicht! :grin: ) und es schüttet dazu wie aus Kübeln???


Ich bin schon richtig viel zu Fuß unterwegs. Das Problem ist ja selten das Wasser von außen, sondern eher dass Schwitzwasser. Wenn ich daran denke, wie das früher war, wenn man früh um 6 los marschiert ist, an einem lauschigen Frühlingstag. Ich kann mich da an einen Fußmarsch von kurz vor Bagenkop bis nach Gulstav zurück zum Parkplatz erinnern in den ollen alten Watklamotten... :no:

Das war schon widerlich. Kann das sein, dass du noch nie an der Küste auf Meerforellen gefischt hast?
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Re: Welche Watjacke ist die Beste

Beitragvon orkdaling » 07.11.2019, 19:47

Hahaha,
wir parken das Auto, haben noch zwischen 20 bis 30m zum Wasser und dann gehts los. Wenn nichts beisst, Ruten aufs Dach und ab zur næchsten Stelle.
Frank kommt aber auch ins schwitzen, næmlich wenn er gegen die Strømung durch den Fluss muss. Und manche schwimmen sogar runter, haha.

Ok, vielleicht was zu den technischen Angaben. Man kann sich was mit 20.000mm Wassersæule kaufen und ebensolcher Verdunstung.
Gibt auch schweine teures Zeug und die geben nicht mal die Werte an, nur 3 oder 4 lagig (irrefuehrend)
Gute Klamotten gibt es reichlich und wer nichts zu verbergen hat, der gibt die Werte an, so einfach ist das!
Aus meinen Erfahrungen kann ich nur zu GL oder field & fish raten.
Oder wenn die Karre in der Næhe steht 2 Jacken, dann tun es auch preiswerte. Es gibt keine Jacke die bei Dauerregen an den Ærmeln absolut dicht ist. Wer daran glaubt, na der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Es gibt aber Latexhandschuhe die man ueber die Buendchen tragen kann.
Und zur Grøsse der Taschen - Ansichtssache. Mir reichen 3 Muster am Hut, 1m Mono zum Verlængern.

Gruss Hendrik
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Re: Welche Watjacke ist die Beste

Beitragvon fly fish one » 07.11.2019, 19:49

Liebe Kollegen,

es ist richtig, viel bin ich nicht an der Küste unterwegs, aber Wärme und lange Wege bergauf und bergab kenne ich sehr gut UND ich meinte ja nicht nichtatmungsaktiv! Ein gewisses Level einer tauglichen Jacke setze ich natürlich voraus. Nur das Gefeilsche um Wassersäulen und Dampfdurchlässigkeiten kann ich für Watjacken nicht ganz nachvollziehen. Die Wathose selber, erachte ich als viel wichtiger, weil ich viel mehr eingeschlossen werde, selbst mit Reißverschluß an der Büx. Die muss eine hochwertige Atmungsaktivität haben. Steht ein wenig konträr zur Stoffdicke vs Haltbarkeit, wird deshalb schnell teuer. Eine Watjacke würde ich bewußt nicht eine papierdünne und sündteuere wählen, weil man die völlig anders trägt als eine Hose :grin: und ein wenig auf die Robustheit/Stoffdicke setzen. Auch wenn die dann nicht hyperatmungsaktiv ist - man kann die immer irgendwie luftiger tragen. Entscheidend ist einfach auch was ich noch darunter trage.


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Re: Welche Watjacke ist die Beste

Beitragvon fly fish one » 07.11.2019, 20:04

orkdaling hat geschrieben:Hahaha,
wir parken das Auto, haben noch zwischen 20 bis 30m zum Wasser und dann gehts los. Wenn nichts beisst, Ruten aufs Dach und ab zur næchsten Stelle.
Frank kommt aber auch ins schwitzen, næmlich wenn er gegen die Strømung durch den Fluss muss. Und manche schwimmen sogar runter, haha.

Ok, vielleicht was zu den technischen Angaben. Man kann sich was mit 20.000mm Wassersæule kaufen und ebensolcher Verdunstung.
Gibt auch schweine teures Zeug und die geben nicht mal die Werte an, nur 3 oder 4 lagig (irrefuehrend)
Gute Klamotten gibt es reichlich und wer nichts zu verbergen hat, der gibt die Werte an, so einfach ist das!
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Oder wenn die Karre in der Næhe steht 2 Jacken, dann tun es auch preiswerte. Es gibt keine Jacke die bei Dauerregen an den Ærmeln absolut dicht ist. Wer daran glaubt, na der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Es gibt aber Latexhandschuhe die man ueber die Buendchen tragen kann.
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Gruss Hendrik


Ad1: Die Zone 5 ist einfach shyce für Tacklefreaks! Geht auch mit Badehose und zweiter Fliege im Nippelpearcing - nur werfen muss man irgendwie können.
Ad2: Du kennst ja meine Watklamottenmarke. Ich bin kein Watschuh- und Wathosen-jockey wie Du. :no:

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Re: Welche Watjacke ist die Beste

Beitragvon Harzer99 » 07.11.2019, 20:44

Bei meinen Überlegungen zum Kauf einer (oder mehreren Jacken) kam ich nach vielen Jahren des Fischens sowie Beratung im Outdoorladen zum Ergebnis, dass es die eierlegende Wollmichsau auch bei Watjacken nicht gibt. Unter Berücksichtigung nachfolgender Gesichtspunkte habe ich mir mehrere Jacken (nur mit Membranen) zugelegt.

1. Welches Regenwetter soll die Jacke abdecken (z. B. Dauerregen oder Schauerwetter)
2. Welche Wegstrecke will ich zurücklegen und wo befinde ich mich (Ostsee, Bergbach etc.)?
3. Welche Jahreszeit liegt an?

Dazu habe ich mir eine Simms Guide sowie zwei verschiedene Packlite-Jacken, mit unterschiedlicher Atmungsaktivität zugelegt und habe mein Optimum gefunden.

Gruss Harzer :wink:
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Re: Welche Watjacke ist die Beste

Beitragvon orkdaling » 07.11.2019, 22:11

Moin nochmal,
glaube das Thema hatten wir schon mal bei den Hosen.
Wassersæule ist das eine, die Atmungsfæhigkeit, besser gesagt Verdunstung, ganz was anderes.
Und da trennt sich die Spreu vom Weizen. Es gibt eine Vielzahl von Outdoor Klamotten und sogar Motoradbekleidung die schneiden viel besser ab als die ueberteuerte "Watbekleidung"
Bei der Wathose setze ich mehr Wert auf die Wassersæule, da stehe ich im kaltem Wasser. Bei einer Tour mit sommerlichen Temperaturen, egal ob am Meer oder in den Bergen, na da wuerde ich nicht auf die Idee kommen mit den Klamotten los zu marschieren die ich im Fluss trage.
Lesestoff https://www.sympatex.com/ueber-uns/prod ... chnologie/
Gruss Hendrik

Frank - einer geht noch. Nicht von S oder GL oder... nee Bergans of Norway
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Re: Welche Watjacke ist die Beste

Beitragvon fly fish one » 08.11.2019, 20:17

orkdaling hat geschrieben:Moin nochmal,
...
Und da trennt sich die Spreu vom Weizen. Es gibt eine Vielzahl von Outdoor Klamotten und sogar Motoradbekleidung die schneiden viel besser ab als die ueberteuerte "Watbekleidung"
...
Gruss Hendrik

Frank - einer geht noch. Nicht von S oder GL oder... nee Bergans of Norway



Hasi, bitte keine Pauschalkeulen. Und Motorradklamotten oder Bergans sind nicht schlecht, aber haben keine Taschen und Funktion wie eine Watjacke! Das ist grober Unfug. Statt 10 Paar Schuhen, 5 Hosen und 3.5 Watjacken habe ich alles nur einfach. Und ich fische reine Stunden gesehen, vermutlich nicht viel weniger als Du. Wenn ich das alles rechne kommt da bestimmt mehr Kohle zusammen, als ich insgesamt ausgegeben habe. Meine Klamotten haben jetzt 3 bis 4 Jahre auf dem Buckel, sind noch "tacko" und sicher gut für noch einmal 3 Jahre. Ich sehe Dich jede Saison mit was Anderem im Wasser stehen. Sicher nicht weil Du leidenschaftlicher Sammler von Watbekleidung bist, sondern weil der Schrott nach 1 Saison hin ist. Die Simms Schuhe die sofort die Kappe gerissen sind, waren erstens keine Guide und zweitens sicher 5 Jahre als Ladenhüter im Schaufenster gestanden, bis alle Weichmacher aus dem Plastikmüll verdampft waren. Simms ist bei weitem nicht gleich Simms, das ist aber auch richtig. Man muss da sehr genau hinsehen. Ich sag nur "Boa". Und einen habe ich noch: Weißte warum die das "Boa" nennen? Na wenn es reißt, wärend die Kollegen im reißenden Flusse waten, na was sagen die da wohl? Natürlich: "boaaaa kaputt!"

Frank
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Re: Welche Watjacke ist die Beste

Beitragvon orkdaling » 08.11.2019, 21:03

Hahaha,
richtig Frank, Jackensammler. Glaube hab was leichtes von Norheim nun schon ueber 5 Jahre, Bergans Klamotten haben 20.000mm und reichen vøllig um durch nasses Gras, Wald usw zu stiefeln. Auch die Jacken sind atmungsaktiv und nicht nur fuer Bergtouren zu gebrauchen sondern auch am Fjord und !!! haben ebenfalls 20.000mm. Das was du dieses Jahr gesehen hast war uebrigens was non Kinetic fuer stolze 500 Nkr. Hat zwar nur 10.000mm und uebersteht nur einen Gewitterguss aber diese Teile bekommen nun mal keine Brandløcher am Lagerfeuer. Fuer 50€ kauft man gleich 2 stk., denn die benutze ich nicht nur in der 90-tægigen Lachssaison sondern auch im Wald bei Pilz und Beer Touren.
Die Field & Fish haben nun schon die Tragezeit der S.. Klamotten ueberschritten, Da gebe ich dir Recht, von diesem Zeug hab ich wirklich jede 2. Saison was neues gebraucht. Aber nicht wegen Løchern sondern undichten Næhten oder eben Funkenflug.
Ach ja, ich stelle mich aber auch nicht ins Wasser als wuerde gleich der Weltuntergang kommen, trage das Zeug auch nicht bei Sonnenschein, da brauche ich werder Wathose noch Watjacke. Genau darum hab ich mir eine kurze sau teure (Hueft)Hose von S geholt und die Jacke hængt am Baum.
Manchmal wirds eben warm, mal von der Sonne, mal von Drill, hahaha.
Taschen, glaube die haben mehr als du fuer deine handvoll Fliegen brauchst https://www.bergans.com/no/herre/jakker/skalljakker
Man kønnte auch bei den Jagdklamotten schauen, oder... es gibt viele Møglichkeiten sich mit qualitativ hochwertigem Zeug einzudecken.
Gruss Hendrik
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Re: Welche Watjacke ist die Beste

Beitragvon Thomas. » 09.11.2019, 01:59

Wasserdicht, und das nach Jahren, ist wohl wie Lotto.
Zitiere mal Gore-Tex zur Wassersäule nach ISO aus: https://www.gore-tex.de/blog/wann-ist-b ... asserdicht
Eine Stoffprobe wird einem stetig ansteigenden Wasserdruck auf einer Seite ausgesetzt, so lange, bis an drei Stellen Wasser durchkommt.

Jedoch sind Testmethode und Ergebnisse der Wassersäule im Handel allgemein akzeptiert, um den Grad der "Wasserdichtigkeit" zu bestimmen. "Je höher", so der Irrglaube, "desto besser”. Allerdings gibt kein „ein wenig wasserdicht“ oder „ein wenig mehr wasserdicht“. Wasserdichtigkeit ist ein absolutes Maß; entweder ist ein Material wasserdicht, was bedeutet, dass kein Wasser durch kommt, oder eben nicht.

Auch kann dieser Test nicht vorhersagen, wie lange das Produkt wasserdicht sein wird. Stoffe, die sehr hohe Testergebnisse mit Werten über 20.000 mm H2O erzielen, können nach kurzer Nutzung oder einfach durch Haushaltswäsche relativ schnell undicht werden.


Das ist nur das verwendete Material, sagt aber nix über die Dichtheit des Kleidungsstück aus, d.h., die Nähte können nach kurzer Zeit wie ein Sieb sein.
Ich teste es ja an meiner Laxa. 12 Monate dicht - kaufe noch eine Reserve :+cry: , weil im Abverkauf, dann lecken
beide Füßlingsanschlüsse. Jetzt, 3 Monate später die Nähte im Kniebereich, und dass wie vorher nicht nur an einem Bein, sondern gleichzeitig an beiden. Vermutlich haben die einen 'wasserlöslichen' Kleber verwendet. :q:
Lecksuche im Regenfaß und das nach 10min.:
Laxa.jpg

Jetzt die Nähte mit Streifen aus einer alten dünnen Regenhose und PU-Lack abgedichtet. Mal sehen wie lange das dicht bleibt.

Gruß
Thomas
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