Rute für den Lütten

Hier können Fragen und Anregungen rund um das Gerät zum Spinnfischen ausdiskutiert werden.

Rute für den Lütten

Beitragvon Aron » 11.12.2017, 16:03

Moin, moin!

Mein bald 9-Jähriger Sohnemann ist aktuell mit einer 2,40 Meter Rute unterwegs. Sein Problem, bei etwas Wellengang kann er mangels Kraft/Standsicherheit nicht bis zur Hüfte ins Wasser. Ergo wirft er mehr oder weniger vom Ufer und ist relativ chancenlos seine Blinker hängerfrei durch die erste Krautbank zurück zum `Mann` zu bekommen. Ich verspreche mir von einer etwas längeren Rute dem Problem etwas entgegenwirken zu können. Hat evtl. jemand einen Tipp zu einer leichten, erschwinglichen 3 Meter-Rute mit relativ dünnem Griff? Geworfen werden sollen damit Blinker von 10 - max. 18gr.

Dank vorab!
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Re: Rute für den Lütten

Beitragvon heather » 11.12.2017, 18:41

DAS PROBLEM KENNE ICH :lol: ich tüfteln meiner Tochter immer saltys an und dann kommt sie auch mit der kurze n Rute zurecht.
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Re: Rute für den Lütten

Beitragvon Aron » 12.12.2017, 11:51

Sorry, was sind Saltys? +oops
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Re: Rute für den Lütten

Beitragvon gobio » 12.12.2017, 12:31

Hi.

Ist nen Blinker aus ner Art Kunsstoff und lässt sich recht gut über Kraut fischen. Auswerfen und Rute erstmal flasch halten, kommt das Kraut Rute einfach etwas höher machen und es sollte besser gehen.

https://www.meerforellenkoeder.de/Meerf ... bc18113739

Gruß
Mirco
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Re: Rute für den Lütten

Beitragvon Aron » 12.12.2017, 13:22

Danke ..
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Re: Rute für den Lütten

Beitragvon Reverend Mefo » 12.12.2017, 17:02

1. keine zu teuren Bleche antüddeln, da auch der Bügel beim Wurf manchmal umklappt
2. keine zu schweren Bleche antüddeln (siehe 1)
3. keine „Toaster“ antüddeln, sondern relativ schlanke, die auch trotz verringertem Gewicht weit fliegen. Ist nur für die Psyche, aber die fischt ja auch mit.
4. bei jedem kleinen Hänger beipflichten, dass die Zicken heute aber wieder mal besonders spitz beißen.
5. wie schon weiter oben geschroben keine bekannten Tieftaucher, sondern Flachläufer wie Salty oder Stripper.
6. Einzelhaken!
7. Stelle wählen, die wenig Blasentang direkt am Ufersaum aufweist.
8. Nicht bei niedrigem Wasserstand los.

M.E ist die Länge der Rute dann doch eher nebensächlich. Ermüden soll er ja auch nicht.
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Re: Rute für den Lütten

Beitragvon sprottenfan » 13.12.2017, 11:17

Hi Aron, daß Problem ist nicht die Länge der Rute sondern eher die Aufladung der selbigen. Ich mit meiner schlacksigen mädchenhaften Statur :grin: werfe mit meiner relativ weichen kurzen 2,20 m Rute weiter als mit mancher 3 m Rute, die steif ist und kein Stück nachgibt.
Was auch wichtig ist, nimm eine dünne Monofile, die sich weit werfen lässt und nicht so tüddelanfällig ist, ausserdem muss diese abriebfest und stark sein von der Knotenfestigkeit z.B. Stroft Gtm oder Shimano technium invisitec und dann in höchstens 0,22 mm. Das Thema Schnur ist auch beim Spinnfischen das wichtigste Utensil, und es ist natürlich wichtig, daß sie gut von der Rolle kommt, aber Rollenvorschläge gab es ja schon im vorigen Trööt.
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Re: Rute für den Lütten

Beitragvon Aron » 13.12.2017, 13:47

Moin, erst mal danke für die Ratschläge.

Seine aktuelle Rute ist schon recht weich, lädt sich vernünftig auf. Werfen hat der Kurze schon mit 4 Jahren gelernt, daran scheitert das nicht. Vielleicht fehlt ihm noch etwas die Körperspannung und `Bums im Ärmel`, aber technisch ist das schon ordentlich. Schnur war bereits eine 0,22 GTM auf einer 2500er Penn Conflict (von der ich im Salzwasser nur abraten kann. Da gibt es was Neues). Köder halt einige um 10-12 gr. unter anderem Stripper und Tobi. Wie er die führen muss hat er raus. Ein niedriger Wasserstand kommt ihm eigentlich mehr entgegen. Da steht er trotz Wellen ein gutes Stück im Tank und verkürzt so eigentlich die Länge vom Hindernis. Ich meine mit einer längeren Rute kann er dann doch den ein oder anderen Hänger mehr vermeiden, wenn er den Blinker kurz vor der Krautkante rauslupft. Ist ja nicht nur die zusätzliche Rutenlänge die zu Buche schlägt. Auch der längere Hebel erlaubt es aus meiner Sicht den Köder früher an die Oberfläche bzw. aus dem Wasser zu befördern.

Na ja, werde mich mal weiter umschauen. Evtl. nehme ich auch einfach noch einen Tacken mehr Geld in die Hand und schaue was mir auch passt. Da hat er neben seiner jetzigen Rute noch zwei längere Alternativen und ich muss nicht mit seinem Zahnstocher ran ;)
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Re: Rute für den Lütten

Beitragvon Aron » 13.12.2017, 14:01

Aron hat geschrieben:Ist ja nicht nur die zusätzliche Rutenlänge die zu Buche schlägt. Auch der längere Hebel erlaubt es aus meiner Sicht den Köder früher an die Oberfläche bzw. aus dem Wasser zu befördern.


.. hab in Mathe früher nicht so aufgepasst :oops Ist das so?
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Re: Rute für den Lütten

Beitragvon sprottenfan » 13.12.2017, 15:30

Aber durch die bessere Handelbakeit der Rute kommt auch mehr "Bum" in der Rutenspitze an. Ich persönlich werfe z. B. mit einer Brandungsrute um die 3,60 mindestens 20 m weiter, als das das jemals mit einer 4,20 er möglich wäre. Da hast du zwar auch einen längeren Hebel, aber was nützt das, wenn sich die Spitze nicht auflädt und die Kraft nicht in Weite mündet?
Um Hänger zu vermeiden, lass ihn lieber mal auf einen Stein steigen oder du hebst ihn hoch, sonst hast du natürlich schon grundsätzlich recht. Aber Theorie und Praxis sind manchmal unterschiedlich.
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