Welche Geflochtene für Ultralight?

Hier können Fragen und Anregungen rund um das Gerät zum Spinnfischen ausdiskutiert werden.

Re: Welche Geflochtene für Ultralight?

Beitragvon banzinator » 17.03.2017, 21:36

Eins weiß ich. Die Tragkraft ist leider frei erfunden. Genau wie die Durchmesser.
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Re: Welche Geflochtene für Ultralight?

Beitragvon thombert » 17.03.2017, 21:59

Hallo,

wenn 0,10 mm hier noch für eine Bewertung in Betracht kommen, dann kann ich die "Balzer MK Edition"
sehr empfehlen.
Diese Schnur ist ausgesprochen stark und vor Allem problemlos, weil sie im Gegensatz zu einigen anderen Schnüren, die ich im Einsatz habe, weit weniger zum Kringeln oder bei wenig Zug zur Perückenbildung neigt.
Der nachgemessene Durchmesser stimmt mit der Angabe ebenfalls überein.

Viele Grüße
Thomas
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Re: Welche Geflochtene für Ultralight?

Beitragvon Sundvogel » 17.03.2017, 22:12

https://www.doctor-catch.com/de/angelkn ... ile-schnur

Das ist der Knoten. Wenn man bei Bild 2 die Mono und die Multi mit Daumen und Zeigefinger fixiert, dann hat man eine schöne Schlaufe durch die man später das Geflechtende schieben kann. Natürlich sind da wieder zu wenig Wicklungen angegeben. Wenn man mit neuer Fireline, die halt sauglatt ist, nur 15 Wicklungen macht, dann rutscht der Knoten mit hoher Wahrscheinlichkeit durch. Da braucht es dann eben eher 25, :+++:

Wie hast du den Durchmesser gemessen?
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Re: Welche Geflochtene für Ultralight?

Beitragvon Seriola » 17.03.2017, 22:14

Ich kann Dir gar nicht mehr sagen wieviel kg Tragkraft die SW hat die ich drauf habe. Wie gesagt, halte ich eher für sekundär beim UL. Dünn ist sie allemal, vermute unter 0,10. Wie ich meine Knoten binden muss ist auch klar, trotzdem danke für die detaillierte Erklärung! Frickelich finde ichs trotzdem... Wie auch immer, ich hatte in diesen Bereichen weder Probleme mit der Abriebfestigkeit einer Geflochtenen, noch schalte ich eine Mono aus anderen Gründen vor - ist halt Geschmackssache bzw. beruht auf positiven Erfahrungen! Vor 20 Jahren hab ich ja auch oft den einen oder anderen Hipe mitmachen müssen!

Gruß,

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Re: Welche Geflochtene für Ultralight?

Beitragvon Sundvogel » 17.03.2017, 22:27

Gehe mal davon aus, dass geflochtene Schnüre bei gleicher Tragkraft in etwa den gleichen Durchmesser haben. Bei einer 010 er SW mit 9kg Tragkraft entspricht das 0,20 bis 0,24mm, eher mehr. Da der Durchmesser bei Geflecht ja auch nicht so einfach zu messen ist, ist die Tragkraft die interessante Angabe. Die Durchmesserangabe ist reines Marketing, deswegen gibt es ja auch durchaus Hersteller die diese gar nicht nennen.

0,10mm = 9kg ist schlicht gelogen.
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Re: Welche Geflochtene für Ultralight?

Beitragvon Seriola » 18.03.2017, 10:14

Das kann gut sein dass die lügen... Wie gesagt, die Tragkraft bzw. den DM hast Du ins Spiel gebracht. Da ich leider weder weiss welche SW ich drauf habe, noch den DM bin ich durch Deine Aussagen neugierig geworden und hab mal im Netz kurz nachgeschaut: Gefunden habe ich verschiedene ua Spiderwire Stealth Braid 0,10 mm 6,2 KG... Ich denke wie gesagt das ich auf meiner Rolle eine noch dünnere habe, insofern stimmt Deine Annahme von X kg bei DM Y nicht... Wie auch immer, vom Thema sind wir eh abgekommen! Ich bleibe dabei: UL = Tragkraft zu vernachlässigen, deswegen dünne DM ohne Probleme. Und bei DM unter 0.10 benutze ich keinen Monoleader und fange gesorgt viel oder wenig wie andere. Allerdings ohne die Schwachstelle eines Knotens bzw. dem angesprochenen Gefummele. Beides spiegelt meine persönliche Meinung und Erfahrungen wieder die ich niemandem aufzwingen will...
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Re: Welche Geflochtene für Ultralight?

Beitragvon Seriola » 18.03.2017, 10:25

Übrigens, beim MeFoangeln mit Geflechten zwischen 0,12 und 0,17 schalte ich auch keine Mono vor. Ich benutze einen Edding zum einfärben der ersten 2 Meter, das ist aber auch schon alles. Funzt... :-)
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Re: Welche Geflochtene für Ultralight?

Beitragvon hennes2121 » 18.03.2017, 19:13

Moin,
meiner Erfahrung nach spricht nichts gegen Nanofil. Ich hab schon snurrebassen mit einem Knall richtung Horizont fliegen sehen, die an einerStroft GTP S hingen. Ursache war ein Windknoten, das kann an jeder schnur passieren, wenn man beim Einholen nicht aufpasst und die lose Schnur nicht straff aufwickelt.
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Re: Welche Geflochtene für Ultralight?

Beitragvon sprottenfan » 19.03.2017, 09:55

@ hennes 2121 das mag bezogen auf dickere Stärken schon hinhauen, aber nanofil ist erst ab der 0,11 er Stärke verfügbar und wehe wenn sie einmal mit einer scharfen Muschelkante in Berührung kommt, deswegen für mich gerade im Ul Bereich sehr uninteressant.
Wie geschrieben, ich teste jetzt die stroft, denn die habe ich auch schon als Monofile für gut befunden und man liest eigentlich nur gutes über die Geflochtene und eure echten Erfahrungen stimmen ja damit größtenteils :wink: ;) überein
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Re: Welche Geflochtene für Ultralight?

Beitragvon Sundvogel » 19.03.2017, 10:37

hennes2121 hat geschrieben:Moin,
meiner Erfahrung nach spricht nichts gegen Nanofil. Ich hab schon snurrebassen mit einem Knall richtung Horizont fliegen sehen, die an einerStroft GTP S hingen. Ursache war ein Windknoten, das kann an jeder schnur passieren, wenn man beim Einholen nicht aufpasst und die lose Schnur nicht straff aufwickelt.
TL Hennes


Ich sehe das ähnlich. Für Nanofil spricht zunächst mal der Preis und dass sie in wirklich dünnen Durchmessern oder wenn man so will die geringe Tragkraft. Dagegen spricht ganz klar die Haltbarkeit. Thermofusionsschnüre leiden nun mal ganz erheblich bei intensiver Angelei. Ich habe mit annähernd allen Schnüren, die hier aufgeführt werden intensiv gefischt und denke, dass ich mir da was Performance und Haltbarkeit angeht ein gutes Urteil erlauben kann.

Die allermeisten Schnüre scheiden aus, weil es sie nicht in so dünnen Varianten gibt, die man benötigt um effektiv und vernünftig mit leichtesten Ködern zu werfen. Stroft hat gegenüber den TFS von Berkley den Nachteil des erheblich höheren Preises, aber den Vorteil der erheblich höheren Standzeit. Als ich angefangen habe so dünne Schnüre zu probieren, waren das Fireline C in 0,06-0,08. Das funktioniert auch wunderbar, allerdings nicht besonders lange. Eine solche Schnur hat bei mir ca. 15 Fischtage gehalten, dann war sie derart hinüber, dass sie gedreht werden musste. Nach weiteren 15 Tagen konnte ich sie entsorgen. Irgendwann habe ich dann mal die R1 von Stroft getestet. Natürlich ob des hohen Preises mit Magendrücken, aber es hat sich bewährt. Diese Schnur war 6 Jahre auf meiner Rolle natürlich inklusive drehens und hat dabei mehrere Fische im 4 Kilo Bereich und darüber gesehen, ohne das ich mir je Sorgen um die Schnur machen müsste.

Finde ich überzeugend.

Hennes mir erschließt sich dein Argument nicht. Windknoten haben doch mit der Schnur nichts zu tun?
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Re: Welche Geflochtene für Ultralight?

Beitragvon Frank Buchholz » 19.03.2017, 11:31

sprottenfan hat geschrieben:@ hennes 2121 das mag bezogen auf dickere Stärken schon hinhauen, aber nanofil ist erst ab der 0,11 er Stärke verfügbar und wehe wenn sie einmal mit einer scharfen Muschelkante in Berührung kommt, deswegen für mich gerade im Ul Bereich sehr uninteressant.


Nano bekommst du ab lächerlichen 0.02mm Nominalstärke. Ab 0.08 halte ich sie für Küstentauglich, die 0.06er war mir selbst fürs Buttangeln vom Kajak zu empfindlich.
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Re: Welche Geflochtene für Ultralight?

Beitragvon sprottenfan » 19.03.2017, 12:26

@ F. Buchholz :o , stimmt habe ich jetzt auch gesehen, aber mein 'Stammhändler' bietet sie erst ab der 0,11 er Stärke an und das wahrscheinlich nicht ohne Grund.
Außerdem hat berkley neben der starken Empfindsamkeit der Schnüre zu starke Abweichungen in Bezug auf den Durchmesser m. E. Soll heißen eine 0,08 oder 0,11 er kommt nacher real auf der Rolle als 0,13 er oder 0,16 er daher und der Vorteil zur ursprünglich Monofilen 0,18 er Stroft ist nur noch marginal.
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